Deutsch-japanische Netzwerkveranstaltung am Halbleiterstandort Dresden

Am 17. März veranstaltete die Deutsch-Japanischen Gesellschaft Dresden e. V. gemeinsam mit der JETRO Berlin (Japanische Außenhandelsorganisation) in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden das erste „Deutsch-Japanisches Community-Treffen in Dresden“. Ziel der Veranstaltung war es, die kulturelle und geschäftliche Zusammenarbeit zwischen Japan und Sachsen weiter zu stärken.

Mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Vertreter japanischer Unternehmen in Deutschland sowie Firmen und Organisationen aus Sachsen, nahmen teil und nutzten die Gelegenheit zum intensiven Austausch und Networking. Einen passenden Austragungsort bot das japanische Restaurant „Tsubaki“ im historischen Stadtzentrum Dresdens, welches mit Sushi und japanischen Spezialitäten auch für das leibliche Wohl sorgte.

Bild: Robert Fischer (DJG Dresden)

Zur Eröffnung betonte Kento Fukuhara von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Dresden in seiner Begrüßungsrede: „Wir hoffen, dass durch die stärkere Vernetzung von Organisationen, Unternehmen und Einzelpersonen in Dresden und Sachsen die deutsch-japanische Zusammenarbeit in der Region weiter ausgebaut wird.“

Im Anschluss sprach Takumu Sato, Zweiter Sekretär der Japanischen Botschaft in Deutschland, im Namen der japanischen Seite ein Grußwort. Er betonte die wertvollen Beziehungen zwischen Japan und Deutschland und die Resilienz beider Länder im Angesicht einer wechselhaften Geschichte und aktueller Herausforderungen. Deutlich werde die, so Herr Sato, etwa am Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche direkt neben dem Veranstaltungsort.

Takumu Sato von der Japanischen Botschaft Berlin

Takumu Sato, zweiter Sekretär der Japanischen Botschaft in Berlin. Bild: Robert Fischer (DJG Dresden)

Für Herr Sato war die Veranstaltung in Dresden nicht nur aus beruflicher Sicht bedeutsam: in seinem Grußwort nahm er auch auf sein eigenes Leben in Deutschland Bezug, das mit einem Aufenthalt in Dresden begann. Seine persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse bereichern auch seine aktuelle Tätigkeit im Kulturbereich der Japanischen Botschaft in Berlin.

Von deutscher Seite hob Pascal Misoph, Senior-Projektmanager für Halbleiter und Mikroelektronik der Wirtschaftsförderung Sachsen, hervor: „Die Beziehungen zwischen Sachsen und Japan entwickeln sich insbesondere im Bereich der Mikroelektronik zunehmend enger. Japanische Unternehmen sind bereits heute ein wichtiger Bestandteil unseres Ökosystems.“

Pascal Misoph, Sprecher der Wirtschaftsförderung Sachsen

Für das Land Sachsen sprach Pascal Misoph von der Wirtschaftsförderung. Bild: Robert Fischer (DJG Dresden)

Den offiziellen Toast übernahm Noriaki Tomoda, Organisator des japanischen Stammtisch in Dresden „Bakushu-no-Kai“, der regelmäßig Austauschmöglichkeiten für deutsch-japanische Akteure bietet.  Während der Veranstaltung stellte Shigeki Okamoto, Leiter des JETRO-Büros Berlin, aktuelle Initiativen und Aktivitäten von JETRO vor.

Beim informellen Austausch im Anschluss an die Grußworte zeigte sich dann schnell: die Verbindung zwischen Sachsen und Japan ist so lebendig, wie nie zuvor. Vertreter internationaler Unternehmen kamen ins Gespräch mit lokalen Vereinen, Kunst- und Kulturschaffende tauschten sich mit Kleinunternehmern aus. Unzählige Visitenkarten wechselten im Laufe des Abends die Besitzer.

Bild: Robert Fischer (DJG Dresden)

Zum Abschluss kündigte Shigeki Okamoto an, die Veranstaltung künftig weiter auszubauen. So ist geplant, im Juni 2026 im Rahmen des „20. Silicon Saxony Day“ ein weiteres Event zu organisieren. Die Teilnehmenden äußerten große Erwartungen, dass dies zusätzliche Impulse für den Ausbau der deutsch-japanischen Zusammenarbeit zwischen Japan und Sachsen geben wird.

 

Bild: DJG Dresden

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