Satzung

Unsere Satzung im Überblick:

§ 1 Name und Sitz
(1) Der Verein führt den Namen „Deutsch‐Japanische Gesellschaft Dresden e.V.“ Er soll in das
Vereinsregister eingetragen werden.
(2) Der Sitz des Vereins ist Dresden.

§ 2 Vereinszweck
(1) Zweck des Vereins ist die Förderung der Völkerverständigung und die Vertiefung der
Beziehungen zwischen Japan und Deutschland. Dies geschieht insbesondere durch kulturelle
Veranstaltungen, wie z.B. Vorträge, Ausstellungen, Führungen, Konzerte, Workshops,
Diskussionsrunden sowie Theater‐und Filmvorführungen.
(2) Daneben setzt sich die Gesellschaft zum Ziel, gute und freundschaftliche Kontakte zwischen
beiden Völkern zu fördern und zu pflegen, Beziehungen zu Freundschaftsgruppen und
Gesellschaften in Japan sowie Partnerstadtbeziehungen aufzubauen und bemüht sich um den
Ausbau der Kontakte zwischen Organisationen, Interessengruppen, Institutionen u. ä. Als ein
wichtiges Anliegen sieht die Gesellschaft die Förderung der direkten Kontakte zwischen den
Bürgern und Familien beider Völker.
(3) Die Gesellschaft ist bereit, mit nationalen und internationalen Organisationen ähnlicher
Zielstellungen zusammenzuwirken.

§ 3 Gemeinnützigkeit
(1) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
(2) Der Verein finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Fördermitteln und sonstigen
Zuwendungen.
(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine
Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft
(1) Mitglied der Gesellschaft kann jede Person werden, die sich zu den Zielen und zur Satzung der
Gesellschaft bekennt.
(2) Die Anmeldung der Mitgliedschaft erfolgt durch Unterzeichnung eines Aufnahmeantrages. Über
die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme gilt als vollzogen, wenn der Vorstand
dem Antrag zustimmt und das Mitglied die Aufnahmegebühr und den Jahresbeitrag bezahlt hat.
(3) Juristische Personen können als Förderer Mitglied werden und einen oder mehrere Vertreter in
die Gesellschaft entsenden.
(4) Auf Vorschlag des Präsidenten kann die Mitgliederversammlung um die Förderung der
Gesellschaft verdiente Persönlichkeiten zu Ehrenmitgliedern und in besonderen Fällen zu
Ehrenpräsidenten wählen.
(5) Die Mitgliedschaft endet durch
a) Tod
b) Austritt, der dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden muss
c) Ausschluss bei satzungswidrigem Verhalten. Dazu müssen die Gründe schriftlich vom
Vorstand angegeben werden. Das Mitglied hat das Recht des Einspruchs. Im Falle eines
Einspruchs entscheidet die Mitgliederversammlung über den Ausschluss.
d) bei Erlöschen der Gesellschaft

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder
(1) Jedes Mitglied hat das Recht, an Mitgliederversammlungen der Gesellschaft mit
beschließender Stimme teilzunehmen, Anträge an den Vorstand und die
Mitgliederversammlung zu stellen und Vorschläge für die Arbeit der Gesellschaft zu
unterbreiten.
(2) Die Mitglieder haben das Recht, sich im Rahmen der Gesellschaft in Interessengruppen
zusammenzuschließen.
(3) Jedes Mitglied besitzt das passive und aktive Wahlrecht für alle Gremien der
Gesellschaft.
(4) Die Gesellschaft erhebt einen Mitgliedsbeitrag, dessen Höhe und Zahlungsweise in der
Beitragsordnung festgelegt und jährlich durch die Mitgliederversammlung
beschlossen werden.
(5) Die Mitglieder haben vorrangig das Recht, an Veranstaltungen der Gesellschaft
teilzunehmen.

§ 6 Vorstand und innere Struktur der Gesellschaft
(1) Der Vorstand wird aller 2 Jahre durch Stimmenmehrheit gewählt.
(2) Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem Geschäftsführer und dem
Schatzmeister.
(3) Dem Vorstand obliegt die Leitung der Tätigkeit der Gesellschaft zwischen den
Mitgliederversammlungen. Er verabschiedet den Finanzplan und ist gegenüber der
Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig.
(4) Im Rechtsverkehr wird die Gesellschaft vom Präsidenten oder vom Geschäftsführer
jeweils einzeln vertreten.
(5) Die Haftung ist auf das Vereinsvermögen beschränkt.
(6) Die Gesellschaft wirkt auf der Grundlage der geltenden Rechtsordnung.
(7) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 7 Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ der Gesellschaft und wird einmal im
Geschäftsjahr vom Vorstand einberufen. In begründeten Fällen kann vom Vorstand oder auf
Antrag von mindestens 1/3 der Mitglieder eine außerordentliche Mitgliederversammlung
einberufen werden.
(2) Die Einladung zur Mitgliederversammlung und die Tagesordnung müssen schriftlich oder
per E‐Mail mindestens 2 Wochen vor dem Tag der Versammlung erfolgen und ist
wirksam, wenn sie auf der Internetseite der Gesellschaft bekannt gemacht wurde.
(3) Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit der
Anwesenden gefasst, sofern es die Satzung nicht anders vorsieht. Über Anträge zur
Satzungsänderung wird mit 3/4 Mehrheit der erschienenen Mitglieder entschieden.
Juristische Personen haben nur eine Stimme.
(4) Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind
a) Entgegennahme und Bestätigung des Berichts des Vorstandes über die Tätigkeit der
Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr.
b) Bestätigung des Finanzplanes
c) Wahl des Vorstandes
d) Beschlussfassung über Satzung, Beitragsordnung, Geschäftsordnung, Wahlordnung,
Revisionsordnung, Ernennung von Ehrenmitgliedern und Anträge von Mitgliedern
e) Orientierung der Tätigkeit der Gesellschaft für das neue Geschäftsjahr und Diskussion
aller grundsätzlichen Fragen der Wirkung der Gesellschaft.

§ 8 Beurkundung der Beschlüsse
(1) Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, dass vom
Versammlungsleiter und Schriftführer zu unterschreiben ist.

§ 9 Mitgliedsbeitrag
(1) Das Mitglied ist verpflichtet einen Mitgliedsbeitrag zu entrichten.
(2) Die Mitgliederversammlung beschließt eine Beitragsordnung, die Näheres enthält.

§ 10 Auflösung der Gesellschaft
(1) Über die Auflösung der Gesellschaft beschließt eine ordnungsgemäß einberufene
Mitgliederversammlung.
(2) 3/4 der Anwesenden müssen der Auflösung zustimmen.
(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen
an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte
Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Völkerverständigung zwischen
Deutschland und Japan.
Satzung vom 14.04.2016

Kommentare sind geschlossen.